Gute Reise

„Wir fahren ja Sonntag oder Montag in den Urlaub“.
Es fühlt sich an, als ob an diesem Satz etwas fehlt. Eine Information die ich erahnen oder wissen soll.
Und die sich nach einem Problem anhört das ich noch nicht verstehe.
Ein Problem das den ganzen Morgen hin-und her überlegt wird.
Und abends wird mir erleichtert mitgeteilt „wir fahren Montag ganz früh am Morgen!“.
Es ist schön in der Provence.
Und weit zu fahren. Deshalb früh morgens los.

„Du musst dann morgen woanders schlafen“.
Ein Abend später kommt die Information die gestern noch fehlte.
Das ganze Rumgeschleiche, nicht in die Augen schauen können, das Problem das ich erfühlen muss weil es zu schwierig ist direkt zu kommunizieren.
Weil es zu abwegig ist mich darüber früher zu informieren oder mir einen Schlüssel zu geben.

„Ok“.

Es ist so absurd, dass ich darauf verzichte wütend oder traurig zu sein.
So tief absurd, dass ich viele Jahre von Selbsthass nach solcher Art von Kommunikation und Verhalten unwiderruflich beenden kann.
Ich kann einfach schlafen gehen und am Morgen nehme ich meinen Rucksack und habe etwas für mich Grundlegendes abgeschlossen.

Ein feiges und kaltes Verhalten das immer noch schmerzlich ist.
Und das nichts mit mir zu tun hat.

von

hallo! Ich bin Katrin. In unserer dualen Welt gibt es immer wieder sehr magische Momente, in denen sich der unendlich weiter Raum öffnet. Diesen Raum möchte ich mit Worten, Bildern und Musik erforschen, berühren und beschreiben.

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