Miracle

Entwickeln sich Qualitäten in unserer Welt und Wahrnehmung aus dem Prinzip der Dualität heraus?
Da momentan noch alles diesem Prinzip unterliegt, lautet die Antwort darauf wahrscheinlich ja.

Gut beschrieben im Kybalion, laut Wikipedia dem „populären Buch unter Esoterikern und Okkultisten“.
In diesem Buch werden hermetische Wissenschaften beziehungsweise gnostische Strömungen betrachtet und erläutert.

Genauer gesagt, werden sieben Prinzipien basierend auf einer mystischen Welterkenntnis beschrieben.
Und mystisch im besten Sinne zeitgemäß und modern.
Nicht nur für Auserwählte und Eingeweihte.
Nein, zugänglich für alle Menschen die das hören wollen.

Zugänglich durchs Internet.
Um am Ende, nach geistiger Wandlung, in jedem von uns Schöpferkraft zu entdecken.

Dualität ist laut Kybalion „das Prinzip der Polarität“ und es heißt, „Gegensätze sind identisch in der Natur, nur verschieden im Grad“.
Gegensätze sind nur die entgegengesetzten Pole desselben Dinges und können sich in den anderen Pol umwandeln.
Auch eine relevante Strategie in der asiatischen Medizin.
Um Kühle zu erzeugen, kann eine bestehende Hitze noch mehr erhitzt werden, sodass sie in Kühle umschlägt.

Hier war ein Lied von Christine and the Queens.
Die moderne Frau die genauso feminin als männlich ist.
Die Michael Jackson in sich trägt und noch viel mehr.

Nachdem Amélie mir für diesen Text die wunderschöne Collage gemacht hat, war jedoch klar, dass hier ein Lied von Raz Ohara and the Odd Orchestra hin kommt.
Miracle war in meinem Ohr sobald ich die Collage gesehen habe…synästhetisch.

Angst und Liebe

Das Kybalion sieht Liebe und Hass als Pole eines Dinges.
Dem kann ich folgen, und doch möchte ich lieber Angst und Liebe als unterschiedliche Grade von Dingen einer Klasse verwenden.

Ganz grundlegend hat Angst drei Operationsmuster:
Flucht
Kampf
Erstarrung / Anpassung

Wir alle werden mehr oder weniger ganz und heil geboren.
Und lernen in unseren ersten Lebensjahren, über die eben gegebenen Lebensumstände unseren Style, wie wir Angst begegnen.
Wir alle brauchen Liebe in dieser Zeit.
Ablehnung macht wahnsinnig viel Angst.
Also lehnen wir selbst all das ab, von dem wir glauben, dass es uns nicht liebenswert macht.
Leider verlieren wir dadurch so viele unserer Qualitäten, dass wir immer noch mehr Angst bekommen.
Anstatt Liebe.
Denn Liebe nimmt sich in allen Anteilen an.

Und Liebe kann frei wählen, ob sie mit Angst kämpft, flüchtet oder sich anpasst.
Liebe ist wieder ganz.
Mit Angst im Boot.

Beitragsbild: Dank und dicker Kuss an Amélie Goldstaub von GOLDSTAUB BERLIN
Musik: Raz Ohara and the Odd Orchestra, Miracle (2009)

von

hallo! Ich bin Katrin. In unserer dualen Welt gibt es immer wieder sehr magische Momente, in denen sich der unendlich weite Raum öffnet. Diesen Raum möchte ich mit Worten, Bildern und Musik erforschen, berühren und beschreiben.

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