Paradoxe Realität

GEWALT

In Afrika, Syrien, in der Ukraine, in Paris, auf dem Alexanderplatz, in Kreuzberg, im Cafe unten, zwischen Menschen auf der Straße, in deinem Blick, in deiner Art zu kochen oder U-Bahn zu fahren. Wie du unter der Dusche stehst und dich abschrubbst oder dir die Nägel feilst.
Gegen Frauen, Männer, gegen Kinder oder Tiere.
Gegen dich selbst.
Es ist nicht mit anzusehen und doch überall.

Und dazwischen immer auch Momente von tiefer Schönheit wie von einem Regenton der auf das Blechdach im Hof klatscht und sich auch wie eine Dusche anhört. Eine Dusche, bei der niemand ans Wasser sparen denkt.
Die einfach fließt und spritzt.
Wenn ich an deine Augen denke und sie sich über etwas freuen und blitzen, dann ist es so schön, dass ich das fast noch weniger aushalten kann als den ganzen Terror um uns herum.

Ob es den anderen Menschen auch so geht?
Und diese Angst vor der Schönheit und dem wirklich von etwas bewegt und berührt sein, so beängstigend ist, dass alle irgendwann durchdrehen?

Weil wir alle unser Herz schützen und verlieren und so Angst, Schrecken, Hass, Gewalt und Wahnsinn herrscht?

Ein hoch auf die Schönheit und den Schmerz der dieser Krise folgen könnte. Weil irgendwann demnächst wird es nichts anderes mehr geben.

von

hallo! Ich bin Katrin. In unserer dualen Welt gibt es immer wieder sehr magische Momente, in denen sich der unendlich weite Raum öffnet. Diesen Raum möchte ich mit Worten, Bildern und Musik erforschen, berühren und beschreiben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.