Seelensterne

Sein Blick irritiert mich.
Er erschreckt sich.
Er versteckt sich.
Ich kenn‘ dich!

Ich mochte ihn, bevor wir uns getroffen haben.
Ich kannte ihn, bevor wir uns getroffen haben.

Quer durch den Raum schaut er mich an.
Ganz nah, ganz direkt.
Das schreckt mich und ich schau weg.
Mann!

Jetzt wird es kompliziert.
Doch ich mag es einfach und ich mach das einfach.
Neben ihm sein.

Da ist es schön und ganz schön aufregend.
Er spiegelt mich und ich bin glücklich da.

Woher kennen wir uns?
Ich rieche Sternenstaub und Jahrmillionen.
Ich sehe Liebe und Freundschaft und Schmerz und Angst.
Ich fühle Familie und Emotionen.
So viele Optionen.
Seelen die sich erkennen.
Und mein Herz dankt.

Eine Möglichkeit wäre Küssen.
Er schaut mir auf den Mund.
Doch wir müssen nicht Küssen.
Müssen nicht mit dem Hund rausgehen und müssen nicht in den Ehebund.
Manchmal ist das ungesund.
Und manchmal schön.

Er schaut.
Ich schau‘ und er schaut schnell weg.
Kommt wieder zurück, macht keinen Laut.
Wir lächeln uns an.
Quer durch den Raum.
Ganz nah, ganz direkt.
Mein Herz ist weich.
Meine Haut ist warm.

Woher kennen wir uns?
Ich rieche Sternenstaub und Jahrmillionen.
Ich sehe Liebe und Freundschaft und Schmerz und Angst.
Ich fühle Familie und Emotionen.
So viele Optionen.
Seelen die sich erkennen.
Mein Herz dankt.
Und will nicht wegrennen.

Beitragsbild:
Ruby Isabella Müller

von

hallo! Ich bin Katrin. In unserer dualen Welt gibt es immer wieder sehr magische Momente, in denen sich der unendlich weite Raum öffnet. Diesen Raum möchte ich mit Worten, Bildern und Musik erforschen, berühren und beschreiben.

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