Sprache

Deine Finger finden meine immer wieder.

Und ich beobachte dich wenn du dich bückst.

Und wie du deinen Arsch dabei nach hinten streckst.

Wie du dich konzentrierst und nach oben schaust.

Abstand hälst der keinen Sinn macht.

Abstand der sich unpassend anfühlt.

Nur jeder fühlt ja anders.

Und eigen.

Und manchmal gar nicht.

Wie abgeschnitten.

Dass der Körper die ganze Zeit spricht und schreit.

Und der eigene Kopf kein Wort versteht.

Und dann legst du deinen Arm um mich.

und ich spreche mit deinem Arm.

Wir verstehen uns.

Und es ist schön, verstanden zu werden.

Dann bin ich nicht mehr so verwirrt über das alles.

Und ich halte weniger Abstand.

Sondern spreche mit deinem Arm.

Während du auf meinen Mund schaust.

von

hallo! Ich bin Katrin. In unserer dualen Welt gibt es immer wieder sehr magische Momente, in denen sich der unendlich weiter Raum öffnet. Diesen Raum möchte ich mit Worten, Bildern und Musik erforschen, berühren und beschreiben.

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