Tiger im Hirn.

Unser Gehirn ist alt und neu zugleich…

Menschen haben ein 2-Millionen Jahre altes Gehirn im Schädel.
Dieses Gehirn ist auf Überleben programmiert.
Auch wenn sich seit damals einiges verändert hat, springt dieser Überlebensanteil ständig an.

Wir halten nach Gefahren Ausschau, sorgen uns um das was schon passiert ist und über das was vielleicht nie passieren wird.
Modernere und entspanntere Teile unseres Gehirn werden automatisch lahmgelegt.
Dies zu ändern braucht Übung und einen gewissen Abstand, der mit der Übung kommt.

Wenn ich mich verkrampfe und die Luft anhalte, könnte ich mir mit Absicht neugierig anschauen was ich in dem Moment denke, erwarte oder befürchte.
Was passiert, wenn ich dann absichtlich und mit Bewusstheit einen tiefen Atemzug nehme und den Gedanken gehen lasse?
Kann ich weiter atmen und mich ein bisschen entspannter spüren?

Und wie denke ich dann?

Bin ich dann hauptsächlich mit Überleben beschäftigt oder gibt es Kapazität für neugieriges Forschen, Spielen, Lernen, Genießen oder kann ich einfach da sein?

Ich glaube unser Gehirn mag dieses Forschen sehr.
Es hat seit 2 Millionen nichts anderes gemacht als sich zu entwickeln und zu lernen.

Gehirnstrukturen sind plastisch und offen für alles das entstehen möchte.
Für alles was es so noch nicht gab, für alles unbekannte vor dem wir uns gleichzeitig so sehr fürchten, da es unseren Überlebensinstinkt aktiviert.

Unbekanntes ist immer da.
Unbekanntes ist der menschliche Grundzustand.
Und Unbekanntes kann uns Perspektiven öffnen die menschliches Überleben sichern.

Wenn wir das wagen schließt sich der Kreis.

Beitragsbild:
Photo von Jeremy Thomas auf Unsplash

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hallo! Ich bin Katrin. In unserer dualen Welt gibt es immer wieder sehr magische Momente, in denen sich der unendlich weite Raum öffnet. Diesen Raum möchte ich mit Worten, Bildern und Musik erforschen, berühren und beschreiben.

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